
Gewindeschleifen
SCHLEIFEN
Beim Gewindeschleifen wird das Gewindeprofil durch Materialabtrag mittels einer rotierenden Schleifscheibe mit Negativprofil erzeugt. Diese trägt dünne Materialschichten vom Werkstück ab, während das Werkstück präzise eingespannt und ausgerichtet ist. Durch kontrollierte Drehbewegungen wird eine gleichmäßige Bearbeitung erreicht, sodass enge Toleranzen zuverlässig eingehalten werden.
Präzision in Perfektion
Gewindeschleifen für höchste Ansprüche
Höchste Steigungsgenauigkeit, exzellente Oberflächen und perfekte Parallelität – unsere geschliffenen Trapez– und Kugelgewindetriebe setzen Maßstäbe in Präzision, Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit.

Technische Vorteile
- Sehr genaue Steigung und exakte Profile
- Hervorragende Oberflächen für optimales Laufverhalten
Geringere Reibung sorgt für längere Lebensdauer der Komponenten - Parallelität der Spindeln unter 0,01 mm
Selbst über längere Spindellängen bleibt die Achsenführung exakt. - Geringere Temperaturschwankungen während der Bearbeitung
Minimale Materialausdehnung garantiert gleichbleibende Qualität
- Teilung von 0 bei 2-gängigen Spindeln möglich
Perfekte Synchronität bei mehrgängigen Spindeln - Feinoptimierung durch Profilrolle zur Verbesserung von Oberfläche und Profil
Noch höhere Genauigkeit für spezielle Anforderungen - Maximale Zustellung beim Schleifen: 0,2 mm
Ermöglicht kontrollierten Materialabtrag und gleichmäßige Gewindeprofile
Das Verfahren im Detail – Gewindeschleifen

Technische Highlights
- Schleifwerkzeug: Spezielle Schleifkörper mit hoher Standzeit, exakt profiliert für Kugelgewindebahnen
- Prozessparameter: optimierte Drehzahl, Vorschub, Kühlmitteldruck und Abrichtintervalle für höchste Genauigkeitsklassen
Qualitätsmerkmale
- Form- und Maßgenauigkeit: Abweichungen < 10 µm über die gesamte Bauteillänge
- Oberflächenrauheit (Ra): Typisch 0,15–0,30 µm für geräuscharmen Lauf
- Prüfung: Drei-Koordinaten-Messsysteme und optische Sensoren zur exakten Dokumentation der Kugellaufbahn
Das Gewindeschleifen ist ein hochpräzises, spanendes Fertigungsverfahren mit geometrisch unbestimmten Schneiden. Es gilt als das klassische Verfahren zur Bearbeitung von Gewinden in gehärtetem Material – insbesondere bei der Herstellung von Kugelgewindetrieben. Trotz seiner hohen Genauigkeit ist das Verfahren aufgrund langer Bearbeitungszeiten kostenintensiv und wird bei Kammerer gezielt für spezielle Anforderungen eingesetzt.
Bei diesem Verfahren wird das Trapez- oder Kugelgewindeprofil durch präzisen Materialabtrag erzeugt. Anders als beim Wirbeln wird das Material nicht spanend entfernt, sondern von einer rotierenden Schleifscheibe geformt, die das Negativprofil des gewünschten Gewindes trägt.
Zunächst wird das Werkstück in einer hochpräzisen Schleifmaschine eingespannt und exakt ausgerichtet. Bei Spindeln bis zu sechs Metern Länge erfolgt die Ausrichtung auf mehreren Zylindern, um Rundlauf und Parallelität sicherzustellen; längere Spindeln werden nachgezogen, sodass ein reibungsloser Übergang entsteht.
Die Schleifscheibe rotiert mit hoher Geschwindigkeit und bewegt sich entlang des Werkstücks, während sich das Werkstück um sich selbst dreht. Diese koordinierte Bewegung sorgt für gleichmäßige Materialabtragung, minimale Toleranzen und eine hervorragende Oberflächenqualität.
Für Spindeln bis zu sechs Metern Länge erfolgt die Ausrichtung auf mehreren Zylindern, um Rundlauf und Parallelität sicherzustellen. Bei noch längeren Spindeln wird nachgezogen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. So entstehen Kugelgewindetriebe, die höchsten Anforderungen an Präzision und Belastbarkeit gerecht werden.
Hochpräzises Innengewindeschleifen für Kugelgewindetriebe
Das Innengewindeschleifen ist ein entscheidender Fertigungsschritt bei der Herstellung hochpräziser Kugelgewindemuttern für anspruchsvolle Kugelgewindetriebe. Dieses Verfahren ermöglicht höchste Maßgenauigkeit, minimale Oberflächenrauheit und eine optimale Laufqualität – essenziell für Anwendungen in Werkzeugmaschinen, Positioniersystemen und Messanlagen.
Warum Innengewindeschleifen für Kugelgewindetriebe?
Das Verfahren ist kostenintensiv, aber unerlässlich für Kugelgewindemuttern mit:
- hoher Laufgenauigkeit
- gleichmäßiger Belastungsverteilung
- lange Lebensdauer
- minimalem Umkehrspiel und hoher dynamischer Steifigkeit




