
Teleskopgewindetrieb
Teleskopgewindetrieb
Teleskopgewindetriebe vereinen Kraft, Präzision und platzsparendes Design. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo bei begrenztem Bauraum ein großer Verfahrweg realisiert werden muss, etwa in Medizintechnik, Automatisierung oder im Maschinenbau. Durch das teleskopische Prinzip können mehrere Spindelstufen ineinandergeschoben werden, wodurch sich der lineare Hub deutlich vergrößert, ohne die Gesamtlänge des Antriebs zu erhöhen.
Kompakte Bauweise trifft auf maximale Hublänge
Teleskopgewindetriebe – präzise Bewegung auf engstem Raum
Teleskopgewindetriebe sind innovative Linearantriebe, welche dort eingesetzt werden, wo bei begrenztem Bauraum ein besonders großer Verfahrweg erforderlich ist. Durch ihr spezielles teleskopisches Design lassen sich mehrere Spindelstufen platzsparend ineinanderschieben. Beim Ausfahren erweitern sich die Stufen zu einem langen, stabilen Hubsystem, ideal für Anwendungen, bei denen Kompaktheit und Bewegungsfreiheit gleichermaßen gefordert sind.


Aufbau und Funktionsprinzip
Ein Teleskopgewindetrieb besteht aus mehreren ineinander verschiebbaren Gewindespindelstufen. Im eingefahrenen Zustand entsteht eine kompakte Einheit, beim Ausfahren erweitert sich der Hub entsprechend der Anzahl an Spindelstufen.
Je nach Anwendung kommen zwei Varianten zum Einsatz:
- Teleskop-Kugelgewindetriebe für maximale Präzision, Laufruhe und Effizienz
- Teleskop-Trapezgewindetriebe für hohe Tragkräfte und robustes Verhalten bei Querbelastungen
Diese modulare Bauweise ermöglicht anwendungsspezifische Anpassungen hinsichtlich Steigung, Gewindeprofil und Werkstoff.
Technische Vorteile auf einen Blick
- Kompakte Bauweise bei großem Verfahrweg
- Hohe Positioniergenauigkeit und Laufruhe
- Anpassbare Steigung und Spindelzahl
- Energieeffizienter Betrieb durch geringe Reibung
- Wartungsarme Konstruktion für lange Lebensdauer
Highlights:
- Verstellbereich: 300 – 720 mm, effektiver Hub: 400 mm
- Tragfähigkeit: bis 21,6 kN statisch, 15,2 kN dynamisch
- Positioniergenauigkeit: ±0,1 mm
- Kraftübertragung über Stahlkugeln
- Für Patienten bis 360 kg ausgelegt
Beispielanwendung Teleskopgewindetrieb in der Hubsäule eines OP-Tisches
In modernen OP-Tischen übernimmt der Teleskopgewindetrieb die zentrale Funktion der Höhenverstellung. Eine zweistufige Teleskopkonstruktion mit ineinander verschachtelten Kugelgewindespindeln sorgt für präzise, gleichmäßige Bewegungen.
Durch gegenläufige Gewinde (Rechts-/Linksgewinde) wird, bei kompakten Baumaßen und hoher Stabilität, eine synchrone, stufenlose Bewegung realisiert.
Vorteile in der Anwendung:
- Kompakte Integration in medizinische Hubsäulen
- Präzise, leise Bewegung für ergonomisches Arbeiten
- Hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit im Dauerbetrieb

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Zertifizierte Nachhaltigkeit für umweltbewusste Unternehmen
Unser Engagement für Nachhaltigkeit ist durch das Umweltzertifikat EMAS offiziell anerkannt. Mit der Entscheidung für unsere Teleskopgewindetriebe unterstützen Sie uns dabei, einen aktiven Beitrag für den Schutz der Umwelt zu leisten.

KONTAKTFORMULAR
Fragen
- Welche Geräuschentwicklung bei welchen Drehzahlen ist normal?
Die Geräuschentwicklung bei einem Kugelgewindetrieb ist abhängig von Drehzahl, Steigung, Vorspannung, Umlenksystem, Schmierung und Einbausituation. Bei niedrigen Drehzahlen laufen KGTs in der Regel sehr leise, meist nur mit einem gleichmäßigen Laufgeräusch. Mit steigender Drehzahl nehmen Abroll- und Umlenkgeräusche der Kugeln zu, was ein leichtes Surren oder Rauschen verursacht und als normal gilt. Bei sehr hohen Drehzahlen können zusätzlich Strömungs- und Resonanzgeräusche auftreten. Ungewöhnlich sind dagegen mahlende oder pulsierende Geräusche, da sie auf mangelnde Schmierung, Verschleiß, Verschmutzung oder Montagefehler hinweisen.







