Lexikon Kammerer Gewinde

Wälzkörperkreislauf

Ein Wälzkörperkreislauf beschreibt den geschlossenen Bewegungsweg, den die Kugeln (Wälzkörper) in einem Kugelgewindetrieb oder einem ähnlichen Linearsystem durchlaufen.

Die Kugeln rollen während der Bewegung zwischen Spindel und Gewindemutter im Lastbereich ab, nehmen dabei Kräfte auf und werden anschließend durch ein Rückführsystem (axiale oder radiale Umlenkung) wieder an ihren Startpunkt geführt. Anschließend beginnt der Zyklus erneut.

Der Wälzkörperkreislauf einer Kugelgewindemutter besteht aus zwei Hauptbereichen: dem Vorlauf (Tragzone) und dem Rücklauf.
In der Tragzone übertragen die Wälzkörper die axialen Kräfte von der Spindel auf die Mutter und umgekehrt. Die Anzahl der Umrundungen der Kugeln um die Spindel im Vorlauf wird als Anzahl der Umläufe der Mutter bezeichnet.
Im Rücklauf sind die Kugeln unbelastet und werden lediglich zur Tragzone zurückgeführt. Die Umlenkung leitet die Kugeln aus dem Ende der Tragzone in den Rücklauf und von dort wieder in die Tragzone.

Funktionsweise KGT

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